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In Kürze

  • Die beweglichste Bar seit es Hopfen gibt

  • Der Berner Pfarrer Bernhard und ein kleines Team lassen sich bewegen von unfassbaren Geschichten.

  • Wir pflegen Freundschaft und Partnerschaft mit Kirchgemeinden.

  • Gemeinsam mehr als den Grund des Glases suchen

  • „Lafere nid liefere!“

  • Anzutreffen an Quartierfesten, in Messe-Hallen, an einem Velo-Event....

  • Wir gehen dahin, wo wir willkommen sind und heissen willkommen, wer uns aufsucht

Eine unfassbare Geschichte

Die beiden Berner Pfarrer Bernhard Jungen und Tobias Rentsch finden sich 2017 in einem gemeinsamen Traum, den bisher jeder für sich gelebt hatte. Sie entwerfen und bauen mithilfe von Freunden eine Velo-Bar, die bald an vielen Orten dabei ist, wo gefeiert wird. Die Zahl der Mitarbeitenden und Anlässe wächst schnell. Die mediale Aufmerksamkeit ist riesig. Bald arbeiten Manuel Zimmermann und Chrigi Hofer fest mit. Gastfreundschaft bei gutem Bier vermittelt Freude, Fyrabe und Fyre unter Freunden. Am Quartierfest oder Märit, slowUp oder Musik-Festival  entsteht immer wieder ein Raum für die unfassbaren Geschichten des Lebens. Das unfassbar Schöne wird gefeiert, das Unverständliche ausgehalten. In den zwei Pandemie-Jahren entstehen neue, kleinere Anlässe, eine Talk-Sendung auf Telebärn. Die intensivierte Gastro-Seelsorge findet Niederschlag im Buch von Bernhard "Unfassbar- wie die Basler-Gastronomie der Krise trotzt". 

Strukturell stehen grosse Veränderungen an. Seit Sommer 2022 sind Tobias, Chrigi und Manuel in anderen Tätigkeiten in Kirchgemeinden. Bernhard führt das Projekt allein mit Freunden weiter. Einfacher und ohne Vereinsstruktur. Er ist immer wieder fasziniert von dem, was die Bar-Gäste mitbringen. Ob es bei einem Becher Bier bleibt, oder ob daraus eine Beziehung wächst mit einer neuen unfassbaren Geschichte, bleibt offen.

Was die Unfassbar bewirkt hat

Die Unfassbar verändert die Kirche und den Pfarr-Beruf. Entspannte und zugleich tiefe Gespräche, eine Bar, die für Genuss,  ungezwungene, ja absichtslose Begegnungen steht, lassen vergessene Aspekte von Glauben aufleben. Beweglichkeit als theologisches Prinzip ist nicht das, was die Menschen zuerst von Kirche erwarten. Die freudige Überraschung, im Barkeeper den Pfarrer zu entdecken, öffnet immer wieder Türen für tiefe Kontakte.

 

Vor allem haben die Jahre mit der Unfassbar mich selber verändert. Ich bin dankbar für die Jahre des dauernden Austausches mit meinen unschätzbaren Pfarrkollegen und Partnern der ersten Jahre, für die Reflexion mit Vertretern von Kirchenbehörden, theologischen Fakultäten und Veranstaltern der kirchlichen Weiterbildung. Solche Gespräche werden die Arbeit der Unfassbar auch weiterhin prägen.  

Bernhard Jungen